Freiwillige Feuerwehr Oberbiberg

Löschmittel

Seit Menschengedenken löschten die Feuerwehren Brände bis auf wenige Ausnahmen immer mit Wasser. Aktuelle wissenschaftliche Studien sowie Erfahrungsberichte vieler Feuerwehren zeigten jedoch, dass mit dem Löschmittel Wasser oft nur ein ungenügender Erfolg zu erzielen ist und somit ein unnötiger Sekundärschaden entsteht. Die Gründe dafür liegen in erster Linie in den veränderten Brandlasten. Heute sind in nahezu allen Lebensbereichen Kunststoffe vorhanden. Möbel, Teppich, Polster, Fernsehrgeräte, PKWs, alle diese Dinge stehen beispielhaft für geänderte Brandlasten.
Folglich ist, insbesondere zur Vermeidung unnötiger Wasserschäden sowie Gefahren für die Einsatzkräfte, eine Netzmittelzumischung unumgänglich. Dabei wird dem Wasser ein Netzmittel (Schaummittel) mit ca. 0,3 % zugemischt. Nur durch diese einfache Methode wird der Löschwasserverbrauch um nahezu 40 -50 % reduziert. Durch die Veringerung der Oberflächenspannung nimmt das verdampfende Löschwasser signifikant mehr Wärmeenergie auf, zusätzlich dringt das Netzwasser in das Brandgut ein und unterbindet somit den Verbrennungsvorgang.
Wer sich für das Thema Brennen und Löschen interessiert, den verweisen wir auf die Homepage der Forschungsstelle für Brandschutztechnik in Karlsruhe. Hier finden Sie zahlreich wissenschaftliche Studien und Forschungsergebnisse.

Nachfolgend zeigen wir auf über welche Löschmittel wir aktuell verfügen:


STHAMEX Class A Schaummittel wird als Netzmittel über einen 120 Liter Tank als Standartlöschmittel bei jedem Standartbrand verwendet.

F 500 wird als Emulgator bei Fahrzeugbränden mit alternativen Antrieb sowie bei Magnesiumbränden über die FIRE DOS Anlage zugemischt. Wir verfügen aktuell über 20 Liter des Löschmittels.

CO² wird in tragbaren Feuerlöschern vorgehalten.

Pulver wird in tragbaren Feuerlöschern vorgehalten .

CAFS (Druckluftschaum - etwa vergleichbar mit nassem Rassierschaum) wird in Form eines tragbaren Feuerlöschers vorgehalten.